Annahmekriterien der Gipsrecyclinganlage

So sollte der Gipsabfall Aussehen:

mueg-gips-gut-s

… und so nicht:mueg-gips-schlecht-s

 

 

stoerstoffe-gipsrecycling-mueg

Der recyclingfähige Gipsabfall sollte trocken und frei von Störstoffen sein, d.h. der Abfall sollte keinen Gas- und Porenbeton, keine Gipsfaserplatten, Eisen- und  Nichteisenmetalle, Bauschutt, HWL-Platten, kein Styropor, Dämmmaterial, Kunststoffe oder andere Störstoffe enthalten. Gipshaltige Abfälle aus dem Bau- und Abbruchbereich sollten nur aus unbelasteten Wohn-, Büro oder ähnlichen zweckbestimmten Herkunftsbereichen stammen.

Ab einem Störstoffanteil von größer 10 % sind gesonderte Vereinbarungen zu treffen.

Folgende Stoffe sind generell von der Annahme ausgeschlossen:

  • radioaktive Stoffe
  • Explosivstoffe
  • Abfälle mit Asbestverunreinigungen
  • Biologische Arbeitsstoffe im Sinne der Risikogruppen 3 und 4 der Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen (Biostoffverordnung – BioStoffV),

Die Annahmegrenzwerte orientieren sich an den Vorgaben des Bundesverbandes der Gipsindustrie e.V.

Das Material sollte eine maximale Restfeuchte von 10% nicht überschreiten.